Mit besten Aussichten auf Meran

Der Pulverturm, das trutzige Bauwerk am Tappeinerweg, gehört wohl zu den Fotomotiven Merans, die am häufigsten abgelichtet werden. Das 12 Meter hohe Bauwerk markiert einen der höchsten Punkte der beliebten Promenade. Erklimmt man die Aussichtsplattform, wird man mit einer tollen Aussicht über Meran und Dorf Tirol belohnt.

Aus der Römerzeit soll er im Kern noch stammen, erzählt man sich im Volksmund vom Pulverturm in Meran. Doch so vieles, was den alten Römern zugeschrieben wird, hat mit dem antiken Volk nichts zu tun. So gilt heute als gesichert, dass es sich beim Pulverturm um den Bergfried der Burg Ortenstein handelt, von der ansonsten nur noch eine Zisterne erhalten ist.

Die Burg Ortenstein wird in Urkunden des 13. und 14. Jahrhundert mehrfach erwähnt und war zumindest zeitweise im Besitz der Grafen von Tirol-Görz. Bei der Erweiterung der Verteidigungsanlagen der Stadt Meran, wurde 1628 der Bergfried in den Bering einbezogen. Er wurde als Pulverlager verwendet, woher er seinen Namen heute bezieht. Der Rest der Anlage dürfte zu dieser Zeit schon baufällig gewesen sein.

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