Blonde Mähnen im Galopp

Die Pferderennbahn in Meran-Untermais ist für den Pferdesport in etwa das, was Monte Carlo für den Rennsport ist - auf irrationale Weise faszinierend. Meran protzt aber auch mit Superlativen: Die Anlage zählt nicht nur zu den größten in Europa, hier wird mit dem jährlich stattfindenden Großen Preis von Meran auch eines der höchsten Preisgelder im italienischen Pferderennsport ausgelobt.

Die Rennbahn wurde im Jahr 1935 der Öffentlichkeit übergeben, es existierte jedoch bereits im Jahre 1900 eine kleinere Anlage. Das erste Pferderennen zur Belustigung der Gäste aus Adel und Großbürgertum fand allerdings schon vier Jahre zuvor statt. Höhepunkt des Jahres auf der 5km langen Bahn ist – neben dem hoch dotierten Großen Preis von Meran Forst – das traditionelle Haflinger Galoppreiten am Ostermontag.

Fragt man nach den Gründen für die Beliebtheit der Rennbahn in Untermais beim Publikum, dann hört man immer wieder zwei Punkte: 1. Die Rennstrecke ist attraktiv, denn sie gehört zu den anspruchsvollsten auf dem europäischen Kontinent. 2. Die Zuschauertribüne wurde so gebaut, dass die spannenden Hürden direkt davor platziert sind und das ganze Spektakel ohne Fernglas verfolgt werden kann.

Foto: Kurverwaltung Meran

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