Schloss Kallmünz in Meran

Schloss Kallmünz am Sandplatz an Meran - Der Name für das Anwesen leitet sich nicht, wie man vielleicht zuerst vermuten würde, von der Münzstätte her, die bis ins 15. Jahrhundert hinein in Meran bestand; Andreas von Kallmünz ist vielmehr der Namensgeber. Er war von der Oberpfalz nach Meran übersiedelt und hatte den Vorgängerbau 1430 erworben.

Andreas von Kallmünz machte in Tirol Karriere: 24 Jahre nach dem Erwerb des Anwesens war er Bürgermeister von Meran. 1460 führte er den Titel Landrichter von Tirol und war damit der höchste Beamte in der Grafschaft. 1604 stirbt die Linie der Kallmünzer aus, das Anwesen wird jedoch in der Verwandtschaft bis in die heutige Zeit weiter gereicht.

Die Zeit war gnädig mit Schloss Kallmünz, von substanzvernichtende Modernisierungen blieb es verschont. Heute gilt es als einziger ursprünglicher Edelsitz innerhalb der alten Tiroler Landeshauptstadt.

Im Hauptgebäude, das heute für Veranstaltungen aller Art Verwendung findet, hat sich ein nennenswerter Barocksaal mit Stuckatur erhalten. Direkt daran grenzt das Stöcklgebäude an, in dem früher die Weintrauben gepresst wurden. Aktuell wird der Trakt vom Meraner Künstler Franz Pichler als Atelier genutzt. In der ehemaligen Remise geht es heute fein zu: Hier bekocht Luigi Ottaiano seine Gäste mit Gerichten aus guten, regionalen Produkten – in wunderbarer Atmosphäre.

Foto: Kurverwaltung Meran

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